Meenzer Dynamites 19.02.2018 — 06:19 Uhr

Ladehemmung kostet Punkte und Platz 2

Mit einer diesmal schwachen Angriffsleistung verloren die „Meenzer Dynamites“ in der Budenheimer Waldsporthalle mit 23:25 (11:12) gegen die DJK/MJC Trier und rutschen auf Platz drei in der Tabelle.

Ladehemmung im Mainzer Angriff

Die Meenzer Dynamites führten in der gesamten Begegnung genau zweimal. Beim 1:0 und beim 2:1 durch Paulina Golla, die die vier ersten Tore der Gastgeberinnen alleine erzielte. Doch dann begann das Dilemma an diesem Tag. Unkonzentrierte und teilweise harmlose Abschlüsse ließen Triers Torfrau, die aufgrund des Ausfalls der Stammkraft auf sich alleine gestellt war, über sich hinauswachsen und die eigenen Nerven begannen zu flattern.

Trier spielte cleverer und hatte mit Gabriella Szabo, die am Schluss auf neun Tore kam, die überragende Akteurin an diesem Tag auf seiner Seite. Bis auf 13:17 wuchs der Rückstand in der 39. Minute, beim 18:21 (48.) war der Gegner immer noch drei Tore weg. Und dennoch wäre ein Unentschieden und mehr locker drin gewesen. Doch immer dann, wenn die Meenzer Dynamites sich herangekämpft hatten, und der Ausgleich zum Greifen war, scheiterten sie an sich selbst.

Ärgerlich aus Sicht von Team und Trainer war vor allem die Schlussphase, als die ersatzgeschwächten Gäste sichtlich auf dem Zahnfleisch gingen. Doch die Ladehemmung auf Seiten der Meenzer Dynamites zog sich bis zum Ende durch, und so endete dieser Sonntag klassisch als gebrauchter Tag.

Trainer Thomas Zeitz war dennoch weit davon entfernt, mit seinem Team hart ins Gericht zu gehen. Für ihn lag der Grund für die Niederlage auf der Hand: „Wir haben heute verdient verloren, weil wir einfach zu viele klare Chancen liegengelassen haben und Trier einfach den entscheidenden Tick cleverer war. Man hat wieder mal gesehen, dass unsere Mannschaft noch jung ist und noch einiges lernen muss. Und heute hatten wir wieder mal eine Lernphase, bei der wir zwei Punkte verloren haben. Jetzt werden wir am Montag wieder neu loslegen und hart dafür arbeiten, uns schon im nächsten Spiel die beiden Punkte zurückzuholen.“