Meenzer Dynamites 05.05.2018 — 07:54 Uhr

Ab sofort darf Lockerheit herrschen

2. Bundesliga - Auswärtsspiel in Zwickau - Anwurf 17:00 Uhr Sporthalle Neuplanitz

Beim Hinspiel in Mainz endete für Sophie Hartstock die lange verletzungsbedingte Auszeit

Im Hinspiel noch eine mehr als deutliche Angelegenheit müssen die Dynamites am Samstag zu den wieder erstarkten Zwickauerinnen. Nur noch ein Punkt trennt beide Teams in der Tabelle und die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Brisanz dennoch fehlt glücklicherweise am Wochenende, da nach dem Rückzug der HSG Hannover-Badenstedt die Abstiegsfrage geklärt ist und beide Teams deshalb locker aufspielen können.

Die Meenzer Dynamites erwartet sicher ein ganz anderes Spiel als noch in der Hinrunde. Zwickau hat sich bei der hohen Niederlage in Mainz quasi die Initialzündung für eine Aufholjagd geholt, mehr als gefangen und rollt das Feld seit einiger Zeit von hinten auf. Eine spielstarke Mannschaft, die sehr körperlich agiert und über ein gutes Zusammenspiel über Rückraum und Kreis verfügt. Ein robuste Deckung gehört ebenfalls dazu, so dass die Dynamites mehr als gewarnt sind.

Aber auch die Meenzer Dynamites haben wieder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht, auch wenn es am vergangenen Wochenende nicht zu was Zählbarem gereicht hat, ist doch der Glaube zurück und die Körpersprache war eine andere als noch zuvor. Das stimmt zuversichtlich, dass es in den verbleibenden Partien auch wieder etwas hängen bleibt am Ende.

Mit einer guten Deckung, einem schnellen und konsequenten Angriffsspiel und einer Portion Cleverness sollte was möglich sein in Zwickau. Allerdings muss dafür auch wieder eine bessere Abschlussquote her.

Man darf gespannt sein, ob es die Dynamites nochmal schaffen, mit einem Erfolg den Abwärtstrend zu stoppen. Trainer Thomas Zeitz ist jedenfalls zuversichtlich und zeigt sich entspannter als noch vor einigen Tagen. "Wir haben das gegen Halle gut gemacht im Rahmen der Möglichkeiten und unter den momentan herrschenden Umständen. Jetzt geht es darum, mit dem gleichen Gefühl auch in die Partie gegen Zwickau zu gehen. Es wird sicher eine schwere Aufgabe, denn Zwickau verdient für die Leistung in der Rückrunde allergrößten Respekt. Sie haben sich aus einer sicher noch schwierigeren Situation als der unseren respektabel raus gezogen und sind auf einem sehr guten Weg. Wir wollen da wieder hin, und wenn wir die selbe Grundeinstellung haben und das eine oder andere Mal ein wenig mehr Fortune haben dann wird das auch. Ich sehe im Training wieder entspanntere Gesichter und das stimmt mich zuversichtlich. Letztendlich geht es jetzt auch nicht mehr um Ziele, die wir vor oder während der Saison formuliert haben. Es geht darum, die Runde mit einem guten Gefühl abzuschließen. Den ersten Schritt haben wir gegen Halle gemacht, der zweite soll nun in Zwickau folgen".


Nicht dabei sein sind Julia Maidhof, Elisa Burkholder, Carina Ertürk und Maxi Schmohl. Der Rest ist an Bord und guter Dinge für das drittletzte Spiel in dieser Zweitligasaison.